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Motivation & Disziplin.

MOTIVATION und DISZIPLIN. It takes two to tango.

Warum Leidenschaft und Ausdauer ein Superpowerpaar sind.

Leidenschaft und Begeisterung. Kennen wir wohl alle. Wenn ein neues Vorhaben mega Energie bei uns freisetzt. Wenn wir uns beruflich verändern, endlich ein Buch schreiben oder wieder regelmäßig Sport treiben wollen. Der Plan steht, unsere Begeisterung auch. Und dann kommt der Alltag – mit Terminen und Termindruck, mit Verpflichtungen, und vor allem: mit Ausreden.

Und so entscheidet nicht nur unsere Leidenschaft und Motivation, ob aus unseren begeisterten Vorhaben tatsächlich etwas wird – sondern auch unsere Disziplin. Denn Motivation gibt unseren Zielen eine Bedeutung und macht sie für uns so wahnsinnig attraktiv. Während Disziplin uns hilft, Entsprechendes umzusetzen und zu handeln, selbst wenn uns mal schwerfällt. Wenn wir also längerfristig etwas umsetzen möchten, braucht es dieses Zusammenspiel: einen guten Grund (innerer Antrieb), um dranzubleiben, und eine zuverlässige Art (konsequentes Handeln), um es auch zu tun.

Warum Motivation allein nicht reicht.

Motivation beschreibt, was uns zu unserem Handeln bewegt. Dazu gehören Neugier und Interesse, Spaß und Freude, Werte und Wünsche. Leidenschaft kann diesen Antrieb sogar noch verstärken – es reicht aber oft, wenn uns etwas einfach nur (super)wichtig ist.

Unsere Motivation bleibt allerdings selten gleich stark. Stress, Zweifel und langes Warten auf die erhofften Ergebnisse oder Erfolge können sie (relativ schnell) schwächen. Wenn wir aber nur dann unsere Pläne und Ziele verfolgen, wenn wir Lust darauf haben, entscheidet bald allein unsere jeweilige Tagesform über unsere Fortschritte.

Warum Disziplin einen guten Grund braucht.

Disziplin bedeutet, unser Handeln an einem gewählten Ziel auszurichten – statt jede Entscheidung von unserer momentanen Stimmung abhängig zu machen. Sie zeigt sich im ständigen Wiederholen, im Einhalten von Vereinbarungen (auch mit uns selbst) und im erneuten Anfangen nach Pausen und Unterbrechungen.

Doch auch ein noch so konsequentes Handeln braucht eine Richtung: So hilft uns die Motivation diese Richtung zu prüfen: „Will ich das wirklich (noch)? Passt es zu meinen Werten? Ist der Aufwand für mich sinnvoll?“ Und die Disziplin sorgt dann dafür, dass die Antworten auf diese Fragen im Alltag auch (positive und produktive) Folgen haben.

Wie du Motivation und Disziplin zusammenbringst.

1. Kläre, warum dir dein Ziel wichtig ist.

Formuliere einen ganz eigenen Grund für das Erreichen deiner Ziele – und zwar möglichst konkret. Statt „Ich sollte mich mehr bewegen“ etwa „Ich möchte auch nach der Arbeit noch Energie haben und mich körperlich etwas belastbarer fühlen.“ Und prüfe dann aber auch: „Ist das wirklich mein Wunsch – oder etwa nur eine Erwartung anderer an mich?!“

2. Übersetze deinen Plan in ein Handeln.

„Ich schreibe ein Buch“ ist ein Plan, aber „Am nächsten Mittwoch um 18 Uhr schreibe ich eine halbe Stunde an der Einleitung“ ist ein konkreter (und verbindlicher) Schritt. Lege für dich ganz genau fest, wann, wo und wie du mit deinem Plan konkret anfängst.

3. Plane auch mäßig motivierte Tage.

Wähle ein Mindestmaß an Aufgaben, die du erfüllen willst (und kannst), die ausnahmslos immer „irgendwie“ in deinen Alltag passen. D.h. nie nichts zu tun, sondern täglich wenigstens zehn Minuten an deinem Vorhaben zu arbeiten. Diese Mini-Variante hält dir den Kontakt zu deinem Vorhaben, du bleibst besser dran.

4. Mach dir dein Handeln leichter.

Lege dir alle Materialien bereit, reserviere Zeit und schalte mögliche Ablenkungen aus. Gute Rahmenbedingungen entlasten dich und stärken deine Selbstdisziplin.

5. Prüfe Fortschritte und passe deinen Weg an.

Schau einmal pro Woche auf das, was du tatsächlich getan (und gemeistert) hast. Was hat dir geholfen? Wo warst du unrealistisch? Was lässt sich vielleicht vereinfachen? Miss nicht nur das Endergebnis, sondern auch alle kleineren Zwischenschritte deiner Vorhaben.

FAZIT. Mein Impuls für dich.

Motivation und Disziplin erfüllen unterschiedliche Aufgaben, die sich jedoch ergänzen. Dein innerer Antrieb hilft dir, ein für dich sinnvolles Ziel zu wählen. Konsequentes Handeln schafft ihm immer wieder einen Platz in deinem Alltag. Du machst es dir viel leichter, wenn du dein WOLLEN immer und automatisch mit einem konkreten TUN verbindest.

Kurz, knapp & klar: Ein Ziel braucht nicht nur einen guten Grund, sondern auch einen ersten (und dann einen nächsten) Schritt.

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