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SOMMERPOWER. Den Sommer im Körper mitnehmen.

Wie du mehr Bewegen und „besser“ Essen aus dem Sommer in den Herbst mitnimmst.

Ganz gesund und super smart: Körper-Routinen und -Rituale aus dem Sommer mitnehmen.

Im Sommer behandeln wir unseren Körper oft supervernünftig: Wir gehen gerne zu Fuß, sind länger draußen, bewegen uns mehr, essen frischer (d.h. gesünder) oder trinken auch mehr Wasser. Und wir achten mehr auf uns – merken, wenn wir müde sind, Hunger haben, Bewegung oder einfach eine Pause brauchen.

Und dann kommt der Herbst: Bewegung wird von einem selbstverständlichen Teil des Tages zu einem nicht-selbstverständlichen Termin, Essen wird wieder nur zum schnellen Snack und Schlaf tatsächlich zur Verhandlungsmasse.

Dabei wäre es supersinnvoller, wenn wir uns zum Ende des Sommers fragen würden „Was hat meinem Körper im Sommer so richtig gutgetan – und was davon kann ich auch im Herbst und Winter umsetzen?

Wie du Sommergefühle und -gesundheit mit in Herbst nimmst.

  • Behalte Bewegung, die dir Spaß macht.

Spazieren, Radfahren, Schwimmen oder einfach nur mehr zu Fuß gehen: Entscheidend ist weniger, was für alle anderen als „Sport“ gilt, sondern was du tatsächlich regelmäßig machen kannst und dir guttut. Für deinen Körper ist jede Art von Bewegung wichtig.

  • Mache Bewegung zum Alltag.

Treppen, kurze Wege zu Fuß, Telefonate beim Gehen oder zehn Minuten Bewegung zw. zwei Terminen – nicht jede körperliche Aktivität braucht unbedingt auch gleich ein professionelles Sport-Outfit oder eine KPI-like Leistungsdiagnostik.

  • Nimm dein Summer Food mit, aber nicht (d) eine Sommerdiät.

Mehr Obst und Gemüse, frische Lebensmittel und ausreichend Flüssigkeit funktionieren auch nach der Ferienzeit. Frage dich am besten: „Welches Essen tut mir wirklich gut und lässt sich auch noch unkompliziert in meinen Alltag einbauen?“

  • Schütze deinen Schlaf.

Ferien zeigen uns manchmal erst so richtig, wie müde (und erschöpft) man vorher ist. Schlaf, inkl. möglichst regelmäßiger Schlafenszeiten und einem ruhigeren Tagesabschluss, ist Regeneration pur für dich (und nur begrenzt durch Kaffee oder Meditation ersetzbar).

  • Hör (früher) auf deinen Körper.

Müdigkeit oder Verspannung, Kopfschmerzen oder Konzentrationsprobleme sind Informationen, die dein Körper dir (unfreiwillig) gibt. Frage dich also regelmäßig: „Was brauche ich gerade an Bewegung, Nahrung, Flüssigkeit, Ruhe oder Schlaf?“ Vielleicht lässt sich nicht alles sofort umsetzen, aber wahrnehmen solltest du es trotzdem.

  • Übernimm zwei konḱrete Sommer-Routinen …

… und nicht ´zig neue Vorsätze für das Pimpen deiner Gesundheit. Ob der Spaziergang nach dem Essen, Obst zum Frühstück, immer ausreichend Wasser auf dem Schreibtisch, der Yoga-Termin oder eine halbe Stunde früher ins Bett – es gilt immer „klein schlägt groß (und grandios)“.

FAZIT. Mein Impuls für dich.

Im Herbst solltest du rein körperlich keinen Rückwärtsgang einlegen. Schaue also weniger darauf, was du nach den Ferien alles neu anfangen solltest. Schau besser auf das, was du im Sommer bereits (besser) gemacht hast:

Welche Art von Sport hat dir gutgetan? Was hast du anderes gegessen? Wann und wie hast du besser geschlafen? Was hat dir (körperlich) Energie gegeben?

Wähle davon etwas aus und behalte es bis zum Jahresende bei – nicht zur Selbstoptimierung, sondern weil (d)ein Körper, um den man sich vernünftig kümmert, dich zuverlässig durch (heftige) Arbeitstage und den (herausfordernden) Jahresendspurt trägt.

Kurz, knapp & klar: Nimm aus dem Sommer nicht den simplen Vorsatz „Gesünder leben“ mit – sondern nimm zwei Gewohnheiten, die deinem Körper bereits gutgetan haben und mach damit einfach weiter.