Auf dem Weg zum Jahreswechsel 4

Am vorletzten Tag der „Reise“ zum Jahreswechsel geht es um die Spiritualität. Im weitesten Sinne, sodass möglichst jeder ein paar Fragen findet, mit denen er etwas anfangen kann.
Heute gerahmt von Zitaten.

„Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.“

Ernst Bloch
  • Hat Spiritualität / Religiosität im vergangenen Jahr eine Rolle in meinem Leben gespielt?
  • Habe ich in spiritueller Hinsicht eine besondere Erfahrung gemacht?
  • Hatte ich (religiöse oder nicht-religiöse) Rituale, die mich in meinem Alltag begleitet haben? Taten sie mir gut? Hätte ich mir welche gewünscht?
  • Gibt es eine spirituelle/religiöse/… Person, von der ich in diesem Jahr diesbezüglich etwas gelernt habe?
  • War ich auf einem Retreat oder einer anderen Form der „Reise“/Besinnungstage? Konnte ich etwas davon im Alltag integrieren?
  • Hatte ich zu irgendeinem Zeitpunkt Sehnsucht nach einem höheren Wesen/einer höheren Macht/Gott?

„Menschen sind
wie Kirchenfenster.
Wenn die Sonne scheint,
strahlen sie in allen Farben,
aber wenn die Nacht kommt,
kann nur ein Licht im Innern
sie voll zur Geltung bringen.“

Elisabeth Kübler-Ross


Auszug aus der Knechtschaft – Sabbat für die Seele

Noch steht Weihnachten nicht vor der Tür, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass die Zeit schon wieder rennt – sobald der September beginnt, geht es los. Die geschäftlichen Termine stapeln sich, Projekte wollen noch vor Weihnachten beendet werden, … so Vieles muss unter einen Hut gebracht werden!

Schnell ist man dann im Hamsterrad. Manchmal auch mit großer Lust, denn oft bereiten die Termine und Aufgaben neben dem Stress auch Freude. Ehe man’s sich versieht, sind sieben Tage der Woche randvoll gepackt mit allerlei Aktivitäten. Die Freizeit am Abend oder am Wochenende wird dann noch ein bisschen mit Arbeit angereichert, schließlich macht der Fortschritt in den Projekten ja auch Spaß oder eine Deadline rückt einfach näher und die paar Stündchen sind ja dann schon noch drin, oder?

Leider eine Denkfalle, vor der ich nicht nur meine Klienten, sondern auch mich selbst immer wieder bewahren muss. Ein Schlüsselerlebnis war es für mich, als ich zum ersten Mal einen „echten“ jüdischen Sabbat erlebt und mitgefeiert habe.

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