Ausblick

Liebe Leser,

Urlaubsbedingt kam es nun zu einer etwas längeren Pause; für die nächsten Tage und Wochen sind allerdings schon wieder einige Beiträge in den Startlöchern. Hier eine kleine Vorschau auf das, was für die nächste Zeit geplant ist:

  • Buchbesprechung: „Narzissmus – das innere Gefängnis“ von Heinz-Peter Röhr
  • Ein Beitrag zum Thema „Borderline“ und Fehldiagnosen
  • Ein Beitrag zum Thema „Spiegelung“ (im Rückgriff auf den Beitrag „Susi ohne Mama – Generation Handy“)
  • Gänseblümchen der Woche – Urlaubsversion (zum Gänseblümchen-Konzept hier)
  • Ein Beitrag zum Thema „Komplextheorie von C.G. Jung“
  • … und noch manches mehr – es soll ja auch noch ein bisschen spannend bleiben. 😉

 

Worauf seid ihr/sind Sie am meisten gespannt?

 

Bildnachweis: Pixabay

Die Masken unseres Lebens

Am vergangenen Wochenende fand wieder die venezianische Messe in Ludwigsburg statt. Alle zwei Jahre verwandelt sich der Ludwigsburger Marktplatz in ein Meer aus prachtvollen Kostümen und kunstvollen Masken – der venezianische Karneval hält Einzug. Ein besonderes Spektakel, das einen immer wieder zu verzaubern weiß.

Was ist es, das uns da so verzaubert? Sicher hat es etwas damit zu tun, ein makelloses, schön anzusehendes und gleichzeitig geheimnisvolles Gegenüber vor uns zu haben. Die Schönheit mancher Kostüme und Masken blendet uns beinahe. Wow, so würden wir auch gerne mal aussehen, so wären wir auch gerne mal.
Und dem Maskenträger macht es ja durchaus auch Spaß – fotografiert werden, mit anderen Masken oder Touristen und Fotografen spielen, mal jemand ganz Anderer sein… alles tolle Dinge.

Aber soll ich etwas verraten?

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„Die Manschaft“ als Sinnbild einer narzisstischen Persönlichkeitsstruktur

 

Diesen Beitrag habe ich für einen kleineren Leserkreis hier schon kurz nach dem WM-Aus veröffentlicht; aber nachdem Herr Löw heute nochmals Stellung bezogen hat und die Sache wieder an Aktualität gewonnen hat, habe ich mich dazu entschieden, ihn auch hier – unverändert – zu veröffentlichen.
Die Hypothese ist steil, sie steht schon im Titel. „Die Mannschaft“ als Sinnbild einer narzisstischen Persönlichkeitsstruktur.
In einer psychotherapeutischen Arbeit mit einem Patienten würde ich mich langsam mit dieser Hypothese vorarbeiten, neue Informationen auf Verträglichkeit mit der Hypothese prüfen, nach und nach eventuell in kleinen Häppchen mein Gegenüber damit konfrontieren. All das ist in diesem Fall natürlich nicht möglich und so kann ich nur die Eindrücke der letzten Spiele sammeln, nachspüren, was ich bei mir selbst erspürt habe („Gegenübertragung“ nennen wir das) und den Versuch wagen, ein Modell daraus zu formen.

Die deutsche Mannschaft hat den mythischen „Fluch des Weltmeisters“ weitergetragen – Ende in der Vorrunde. Wie konnte das passieren? Gemutmaßt wird viel; schnell sind Schuldige gefunden. Hätte xy nicht gespielt, dann… Ist es so einfach?

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