Gänseblümchen der Woche I – Handpuppen und innere Kinder

Die Idee der Gänseblümchen der Woche habe ich von Annie von Hoffnungsschein, die hier ein wenig darüber schreibt. Die Idee ist mir als psychotherapeutisch arbeitende Person natürlich bekannt, allerdings nicht unter diesem Namen.

Da ich ja hier in erster Linie als Professionelle blogge, werde ich mich auch hauptsächlich auf psychotherapeutische Inhalte konzentrieren. Wenn ich von einer Gegebenheit aus der Praxis berichte, kann es aus Datenschutzgründen sein, dass sie nicht aus dieser Woche ist. Vielleicht war die junge Dame auch eine ältere Dame oder die Hauptschülerin ein Student – aber am Kern ist schon was dran… 🙂

Hier also das Gänseblümchen:

Vor ein paar Tagen war ich mit einer Freundin und Kollegin (Anfang 50) zum durch-die-Stadt-Schlendern verabredet. Bei strahlendem Sonnenschein; wir hatten uns schon leckeren Kuchen einverleibt; zogen wir los und blieben ziemlich bald an einer großen Kiste mit Handpuppen hängen, die vor einem gewissen Deko-Laden mit bunten Buchstaben stand…
Schnell waren wir beide mit den Handpuppen beschäftigt; eine weitere Frau (vielleicht Anfang 40) kam hinzu, uns beiden unbekannt. Die Hände in den Puppen verschwunden, erfanden wir zu dritt schnell die abenteuerlichsten Geschichten von Fröschen, die auf Flamingos reiten; Igeln mit weichen Stacheln, die gestreichelt werden wollen; Känguruhs auf Urlaub und noch vieles mehr.
So begegneten sich ganz plötzlich in drei erwachsenen Frauen, die sich ja nur teilweise kannten, die spielenden inneren Kinder, die ganz unkompliziert und ohne Scheu miteinander Spaß hatten… Es könnte öfter so einfach sein!

 

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