Auszug aus der Knechtschaft – Sabbat für die Seele

Noch steht Weihnachten nicht vor der Tür, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass die Zeit schon wieder rennt – sobald der September beginnt, geht es los. Die geschäftlichen Termine stapeln sich, Projekte wollen noch vor Weihnachten beendet werden, … so Vieles muss unter einen Hut gebracht werden!

Schnell ist man dann im Hamsterrad. Manchmal auch mit großer Lust, denn oft bereiten die Termine und Aufgaben neben dem Stress auch Freude. Ehe man’s sich versieht, sind sieben Tage der Woche randvoll gepackt mit allerlei Aktivitäten. Die Freizeit am Abend oder am Wochenende wird dann noch ein bisschen mit Arbeit angereichert, schließlich macht der Fortschritt in den Projekten ja auch Spaß oder eine Deadline rückt einfach näher und die paar Stündchen sind ja dann schon noch drin, oder?

Leider eine Denkfalle, vor der ich nicht nur meine Klienten, sondern auch mich selbst immer wieder bewahren muss. Ein Schlüsselerlebnis war es für mich, als ich zum ersten Mal einen „echten“ jüdischen Sabbat erlebt und mitgefeiert habe.

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Boreout – wenn die Arbeit unerträglich langweilig wird

Boreout – als ich dieses Wort kürzlich im Freundeskreis erwähnte, sahen mich ganz viele Augenpaare fragend an. Was ist denn das schon wieder?!

Das Gegenstück zum Boreout-Syndrom, das sogenannte Burnout-Syndrom, ist besser bekannt. Zwar keine diagnostische Kategorie laut ICD-10 oder DSM-IV/V, aber doch weiß jeder so ungefähr, was das ist. Arbeitsunfähigkeit durch Überlastung, welche meist Ursachen in mangelnder Anerkennung, (zu) hohen Ansprüchen an sich selbst und nicht ausreichendem Selbstschutz hat. Das voll ausgeprägte Bild eines Burnout-Syndroms kann sich unter anderem in starker körperlicher und emotionaler Erschöpfung, Gefühl der Sinnentleerung, Zynismus und Gleichgültigkeit zeigen. Es folgen lange Krankschreibungen und oft ein steiniger Weg der Gesundung. Auch für den Arbeitgeber ist dies mit großen Kosten verbunden.

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